|
Beantwortung der drei Hauptfragen nach Beurteilungslevels: 1) Gefahrenstufe?
Die Beantwortung der drei Hauptfragen kann entweder sehr einfach anhand des LLB geschehen oder einen kompletten Faktorencheck auf Profilevel als Grundlage haben. Deshalb ist die Herangehensweise der SnowCard nach dem Motto "von Einfach zu Schwierig" aufgebaut. Die Levels bauen aufeinander auf und stellen gleichzeitig die Reihenfolge der Informationsbeschaffung dar. Ich kann also bei Level A meine Beurteilung abschließen oder ich versuche, ob ich bis zu Level B oder C gelange. Wie weit ich gelange, hängt neben meinen Fähigkeiten und Informationen auch von der Schwierigkeit der momentanen Schneesituation ab. Wichtig ist, dass ich dabei die Situation noch klar erklären kann. Sobald ich mich im Reich der Mutmaßungen befinde und eine Einschätzung nicht mehr klar und stichhaltig begründen kann, muss ich einen Level zurückgehen! |
|
|
Bei entsprechend einfach zu beurteilenden Schneesituationen gilt jedoch: Umso bessere Informationen ich besitze und gleichzeitig auswerten kann, umso differenzierter kann ich entscheiden. Es geht hier um den Grundgedanken "Je fundierter ich beurteilen kann, um so genauer kann ich entscheiden." Für Ausbilder ist die Einteilung in Levels ein gutes Hilfsmittel zur Kursgestaltung. Auch ich persönlich entscheide in vielen Fällen auf Level A oder B. Oftmals ist es nicht zweckmäßig, die Schneedecke zu untersuchen oder die Situation ist für genaue Entscheide zu undurchsichtig wie z.B. im Winter 2002. Dann beschränke ich mich auf Level A und unterlasse alle Versuche, im Gelände "herumzustochern" |
![]() |
Kurzübersicht über die Beurteilungslevels